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Wiesen

Feuchtwiese mit Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile) und
Kriechendem Hahnenfuß (Ranunculus repens)
Wiesen und Weiden mit Schwarzbunten und großen
Limousin-Rindern bestimmen im Talgrund und an den Hängen des südlichen
Tunneltals das Bild. Hier hat die Stiftung Naturschutz rund 30 Hektar
Land gekauft. Mit der Auflage nicht zu düngen oder zu spritzen ist es
an ortsansässige Landwirte verpachtet.
Was dort wächst, wird neben der Nutzungsart vor allem von der
Feuchtigkeit und dem Nährstoffgehalt des Bodens bestimmt.
Auf den steilen Hängen mit lehmigen-sandigen Böden sind Weidelgras-
Weiden mit Weißklee, Knaulgras und Quecke zu Hause. Nur wenige Kräuter
wie Gänseblümchen und Löwenzahn geben mit ihren Blüten Farbe ins
Bild. Wo es feuchter wird, treten Gräser wie Knick-Fuchsschwanz und
Weißes Straußgras hinzu.

Beweidete Wiesen am Niehuus See / Berghofstraße
Etwas magerere Flächen zeichnen sich durch das Vorkommen von Kammgras,
Ruchgras und Rotem Straußgras aus. Hier kommen auch die Kräuter ins
Spiel: Herbstlöwenzahn, Ferkelkraut, Mausohr-Habichtskraut und Kleine
Braunelle machen die Wiesen bunt und vielfältig.
Den Talgrund füllt Niedermoortorf. Die Krusau-nahen Wiesen und
Quellwiesen sind so feucht, dass sie oft nicht mehr bewirtschaftet
werden. Typisch für die Niederung nördlich und westlich von Niehuus
sind daher Seggenarten wie Sumpf- und Rispensegge, Binsen und
Rohrglanzgras. Hochstauden wie Mädesüß und Zottiges Weidenröschen
mit ihren weißen und rosaroten Blütenständen breiten sich auf
brachgefallenen Wiesen aus. An einigen Stellen gedeihen
Sumpfdotterblumen, Zweizeilige Segge und die seltene Wundersegge. |