Quellen


Abrahamsquelle im Åbjerger Wald

An vielen Stellen im Talraum der Krusau tritt unter Druck stehendes Grundwasser aus. Die eindrucksvollsten Quellen liegen auf dänischer Seite entlang des Gendarmenwegs, nördlich der Kupfermühle. In Höhe des verlandeten Mühlenteichs rinnt direkt am Weg die sagenumwobene Abrahamsquelle.

Rostrote Ablagerungen im Quellbereich weisen auf den Eisengehalt des Wassers hin. Bei Berührung mit Luftsauerstoff fällt das gelöste Eisen als Eisenocker aus.

Als Brunnen gefasste Quellen plätschern an der alten Schule in Niehuus und am Wasserslebener Strand.

Schöne, naturnahe Quellen und ihre Quellbäche liegen auch in den Waldstücken westlich des Niehuuser Sees. Hier wurde eine Vielzahl bachtypischer Insekten(-larven) gefunden, die an die starke Strömung angepasst sind.

Im Grünland liegen viele kleine Sumpfquellen. Da die Weidetiere in dem wassergesättigten Boden einzusinken können, sind die quelligen Bereiche oft ausgezäunt und mit Binsen und Seggen bewachsen. Als typische Pflanzenarten gedeihen dort Bitteres Schaumkraut und Milzkraut.

Teilweise sind sogar Hang-Quellmoore entstanden.


Hang-Quellmoor mit Wunder-Segge

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