Die Krusau


Krusau

Nach der Eiszeit durchströmten nach Westen abfließende Schmelzwässer das Krusau Tunneltal - heute wird es in umgekehrter Fließrichtung von der Krusau benutzt. Sie weist in Teilbereichen einen naturnahen Zustand auf.
Auf ihrem etwa 6 km langen Weg zur Ostsee durchfließt sie den Niehuussee, Niedermoor mit ausgedehnten Feuchtwiesen, den Kruså Møllesø und einen wiesen- und waldreichen Talabschnitt.

Zwei Staustufen, die Krusau-Mühle in Kruså und der Stau der Kupfermühle, hindern wandernde Fischarten daran, zum Ablaichen in die Krusau aufzusteigen. Die Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Krusau ist deshalb eins der wichtigsten Ziele des INTERREG-Projekts.

Neun Fischarten wurden in der Krusau und ihren Nebengewässern gefunden: Bachneunauge, Dreistacheliger Stichling, Meerforelle und Lachs.

Im Laufe der letzten Jahrhunderte ist der moorige Talboden durch fortwährende Entwässerung gesackt. Herbstlich hohe Wasserstände in der Krusau direkt nach Durchführung von Unterhaltungsmaßnahmen legen die Vermutung nahe, dass der Talboden mittlerweile so tief liegt, dass jede weitere auf Entwässerung zielende Gewässerunterhaltung sinnlos wäre.

Eine naturnahe Gewässerpflege verbessert die Lebensbedingungen für eine artenreiche Tierwelt.

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