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Die Kupfermühle

Hauptgebäude der Kupfermühle
Nahe der Mündung der Krusau in die Flensburger Förde legte der
dänische König Christian IV. um 1600 ein Hammerwerk an – eine Mühle
wo Roheisen zu Schweißeisen, einem Vorläufer des Stahls, verarbeitet
wurde. Die Mühle brannte 1628 ab, und wenige Jahre später wurde an der
Stelle eine Kupfermühle gebaut, die mit der Zeit eine der ganz großen
Betriebe der Gegend wurde. Am Ende des 18. Jahrhunderts wurden hier
Kupferplatten für Schlossbauten und für die Flotte in Kopenhagen
hergestellt. Ein weiterer Zweig war eine große Produktion von
Gebrauchsgegenständen wie Kupferkessel und ähnliches.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts exportierte das Werk eine
große Menge der Messinglegierung „yellowmetal" nach Asien und im
1. Weltkrieg beschäftigte das Werk 2000-3000 Arbeiter. Die Kupfermühle
schloss 1962. Heute erinnern die schön restaurierten Gebäude in
Kupfermühle an das Industrieabenteuer an der Krusau.

Historische Karte Kupfermühle
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