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Forellenaufzucht bei Padborg
In den 1890'er Jahren erbte Hans Jessen das Gasthaus in Padborg. Dazu erbte er 40 ha Wald, so dass er eine Holzwarenfabrik, eine Teichwirtschaft und einen Obstanbaubetrieb gründete. Auf dem heutigen Parkplatz an der Østergade lagen die Aufzuchtbecken und Wohnungen für die Angestellten. Vom Weg in den Wald hinein kann man heute noch Teiche und Kanäle, Abdämmungen und Schleusen sehen, die das Wasser von den zahlreichen Quellen, die vielerorts in den Wäldern entspringen, in die Teiche leiteten. Der aufgestaute Waldsee lieferte Energie für einen Generator, der ein eigenes Wasserwerk mit Frischwasser für die Forellenaufzucht antrieb. Nach der dänischen
Wiedervereinigung 1920 wurde die Teichwirtschaft verkauft und über
Verpachtungen bis 1948 weiterbetrieben.
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